Auszeichnung für Haltung, Mut und mediale Verantwortung.
Der S.T.I.M.M.E.-Preis wurde 2025 von Marko Schmidt als private Initiative ins Leben gerufen. Er würdigt Menschen, die Gesicht zeigen und sich für Demokratie, Menschenwürde und ein solidarisches Miteinander einsetzen – auch dann, wenn sie dafür Gegenwind oder persönliche Nachteile in Kauf nehmen.
Entscheidend ist, was jemand tut und welchen Mut das erfordert. Besondere Aufmerksamkeit gilt Menschen, die ohne große Reichweite oder starke Unterstützung öffentlich für ihre Überzeugungen einstehen.
Ob in Bildung, Medien, Kultur oder im Alltag: Der Preis soll Engagement sichtbar machen und anderen Mut geben, selbst aktiv zu werden. Die Auswahl trifft der Stifter anhand der veröffentlichten Kriterien.
Der S.T.I.M.M.E.-Preis ist aus dem S.T.I.M.M.E.-Projekt (Solidarisches Team für Integrität, Medien, Mut & Ethos) entstanden – einer Idee, die sich mit der Frage beschäftigt, wie wir heute miteinander umgehen, wie wir Informationen einschätzen und wie wir Haltung leben können. In einer Zeit, in der vieles laut, hektisch und überfordernd wirkt, wollte das Projekt einen Raum schaffen, in dem Mut, Fairness und echtes Verantwortungsgefühl sichtbar werden.
Der Preis knüpft genau hier an: Er richtet sich an Menschen, Gruppen und Projekte, die eine Stimme haben und handeln. Die anderen helfen, Zusammenhänge zu verstehen. Die sich einsetzen, auch wenn es anstrengend ist. Die zeigen, dass Demokratie nicht irgendwo da draußen passiert, sondern da, wo wir stehen.
Das S.T.I.M.M.E.-Projekt bleibt dabei der Ursprungsgedanke: solidarisch, aufmerksam und offen. Der Preis soll der Haltung eine Stimme geben.